Samstag, 13. Oktober 2018

12.10.2018 Das Kap

Tag zwei mit Frank Gaude. Wir freuen uns schon, allerdings hat es aufgefrischt. Es ist recht windig. Heute geht es auf die Kaphalbinsel. Frank ist pünktlich wie der Maurermeister. Es kann also losgehen. Zunächst geht es nach Muizenburg, wo wir die bunten Strandkabinen ablichten müssen. Danach weiter nach Simon's Town. Kleiner Stopp vorher noch am Hafen von Kalk Bay. Danach zur Pinguin Colony am Boulder Beach in Simon's Town. Kosten 76 Rand Eintritt (ca. 4,50 Euro) pro Person. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es macht immer wieder Spaß die kleinen Kerlchen zu beobachten. Es sind afrikanische Brillenpinguine. Nach gut einer halben Stunde Aufenthalt ging es nun weiter zum Leuchtturm am Ende der Halbinsel. Wir fahren mit der Seilzugbahn bis kurz unterhalb des Leuchtturms, was bedeutet knapp 100 Stufen noch bis oben hoch. Der Ausblick ist aber lohnenswert. Von hier aus gibt es einen Wanderweg von gut 45 Minuten bis zum Schild mit der Aufschrift Cap of good Hope. Aufgrund des starken Windes und auch recht steilen Abstieges entscheiden wir uns gegen diese Version und lassen uns von Frank hinunter kutschieren. Am Schild war Schlange stehen angesagt und es war gar nicht so einfach, da der Wind dermaßen blies, dass einem fast die Buchsen wegflogen. Das obligatorische Foto war dann auch schnell gemacht, nachdem wir dran waren natürlich. Viel mehr gibt es hier auch nicht zu sehen, ganz im Gegensatz zur Umgebung und allgemeinen Landschaft auf der Halbinsel. Sehr abwechslungsreiche Vegetation und tolle Lichtverhältnisse. Frank findet auch noch wild lebende Strausse mit Küken, Bondeböcke und Elandantilopen. Eine tolle Tour, die mit dem Chapman Peak Drive seinen krönenden Abschluss fand. Am Ende der Tour ließen wir uns wieder an der Kloof Street absetzen. Im Black Shell bekamen wir leider keinen Tisch mehr und so entschieden wir uns wieder für das Cafe Paradiso. Andreas wählte ein 300 g Filet Steak mit Schokoladen Chili-Sauce, für mich gab es Linguine mit Seafood, eine gute Wahl. Zusammen mit zwei Cola, zwei Gläsern guten Chardonnay und einem Cappuccino zahlten wir umgerechnet 36 Euro. Im dunkeln ging es dann zurück nach Hause, wo wir im kurz nach 20:00 Uhr ankamen. Ein toller Tag liegt hinter uns.

Muizenburg

Am Hafen von Kalk Bay

Pinguine in Boulder Beach

Cape of Good Hope

weiße Strohblumen

Straußenkinder

Bondebock

Simon's Town
Nektarvogel
alter Leuchtturm am Cape Point



Blühende Landschaft

Strauße
Leuchtturm
Chapman Peak Drive

Chapman Peak Drive

11.10.2018 Ein Tag in Kapstadt

Unser erster Tag mit Frank Gaude, unserem Guide in Kapstadt. Nach dem wieder sehr guten Frühstück stand Frank pünktlich um 9:00 Uhr auf der Matte. Einen Kleinbus von Toyota, das südafrikanische Standardfahrzeug für kleine Gruppen, war unser Gefährt. Heute steht Kapstadt auf dem Programm, mit ein paar Wiederholungen, da wir ja gestern schon aktiv waren. Aber deshalb nicht weniger interessant. Ganz im Gegenteil. Frank hat fundierte Kenntnisse in fast allen Bereichen und er gestaltet das Programm sehr kurzweilig. Unterwegs werden wir noch Zeuge einer Rettungsaktion. Frank fängt eine am Straßenrand liegende Schlange mit der Hand um sie sicher im Gras abzusetzen. Sie war zwar ungiftig aber es sah schon sehr spektakulär aus, wie er so aus dem Wagen sprang und die Rettungsaktion durchführte. In Hout Bay steigen wir auf ein kleines Ausflugsschiff um zu einer Robbenkolonie zu fahren. Knapp 40 Minuten dauerte der Ausflug, den wir ohne Frank unternahmen. Danach ging es an den Strand von Camps Bay, wohl dem teuersten Viertel von ganz Südafrika. Wir durchfuhren viele unterschiedliche Stadtteile. Sogar an seinem Haus, in dem er auch ein kleines B&B betreibt, kamen wir vorbei. Wir erfahren viel über die unterschiedliche Zusammensetzung der in den jeweiligen Stadtteilen lebenden Menschen. Natürlich auch geschichtliche Hintergründe, insbesondere der Apartheid. Den letzten Teil durch die Innenstadt machten wir zu Fuß. Dabei nahmen wir noch ein Getränk an einem kleinen Marktplatz ein und kamen auch am Platz vorbei, wo Nelson Mandela nach seiner Freilassung und nach der Wahl zum Präsidenten seine Rede gehalten hatte. Sehr vielfältige Architektur ist auch in diesem Teil Kapstadts zu finden. Danach machten wir noch einen Abstecher zur Talstation der Seilbahn hoch zum Tafelberg. Sah aber recht wolkig aus, weshalb wir keine spontane Fahrt machten, die möglich gewesen wäre, ohne lange Schlange zu stehen. Das er morgige Tag zum Kap etwas länger werden wird, schlossen wir den heutigen Tag ab. Wir ließen uns noch am Cafe Paradiso absetzen, wo wir eine leckere Pizza mit Prawns zum Abendessen hatten. Zum Nachtisch gab es Tiramisu bzw. Eis. Gegen 17:45 Uhr waren wir dann wieder im Gästehaus. Reicht auch für heute. Feierabend und alles erst einmal sacken lassen.

Auf Schlangenfang

Thronen am Strand von Camps Bay

Roobenkolonie



Mittwoch, 10. Oktober 2018

10.10.2018 Jardin d' Ebene Boutiique Guesthouse Kapstadt

Heute gibt es ab 8:30 Uhr Frühstück, aber wir sind natürlich schon wieder früher wach und schlagen bereits um 8:15 Uhr auf. Das ist auch kein Problem, denn alles ist vorbereitet. Müsli, frisches Obst, Wurst, Käse und verschiedene Brotsorten, alles ist da. Eier werden auf Wunsche zubereitet, also wie immer alles Bestens. Roland begrüßt uns am Morgen und hat wieder wertvolle Tipps parat. Für uns geht es runter in die Stadt. Heute wollen wir mit dem Hoppel-Bus fahren. Unser erster Halt soll der botanische Garten in Kirstenbosch sein. Darauf freue ich mich schon den ganzen Urlaub. Leider zeigt sich die Sonne zunächst nicht, aber später bekomme ich dann doch noch meine tollen Fotos von den vielen Prothea, der Nationalblume von Südafrika. Der botanische Garten von Kirstenbosch ist an einem Hang gelegen und wir müssen ganz schön kraxeln um die vielen tollen Blüten und Pflanzen zu sehen. Aber es lohnt sich. Bald geht es weiter nach Camps Bay, denn dort gibt es ein Hard Rock Cafe. Die T-Shirts gefallen Andreas nicht und so kommen nur der Gitarren Pin und ein Bottle Opener mit. Ansonsten ist das Cafe eher schlicht gehalten, wir haben schon bessere gesehen. Weiter geht es zum Green Point Leuchtturm, der älteste Leuchtturm von Südafrika und wir haben Glück, er steht im bestem Sonnenlicht. Unser letzter Stopp ist die V & A Waterfront, hier kann man gut shoppen und auch in der Food Mile werden tolle Sachen angeboten. Wir entscheiden uns für ein Restaurant direkt an der Waterfront und sind damit sehr zufrieden. Bei einem Glas Wein lassen wir den Tag dann auch ausklingen. Mit dem Taxi fahren wir zurück und sitzen nun hier in dem wunderschön angelegtem Garten und genießen die Ruhe.

Botanischer Garten Kirstenbosch

Botanischer Garten Kirstenbosch

Botanischer Garten Kirstenbosch

Botanischer Garten Kirstenbosch

Botanischer Garten Kirstenbosch

ältester Leuchtturm in Südafrika

An der Waterfront




09.10.2018 von Stellenbosch nach Kapstadt

Wir genießen noch das letzte Frühstück in Stellenbosch und fahren erst einmal in die Waschanlage. Das Auto ist so dreckig, dass wir es so nicht abgeben wollen. Schon bald geht es in Richtung Kapstadt und wir merken, dass die Straßen breiter und der Verkehr immer größer wird. Wir sind echt froh, dass wir uns dazu entschieden haben, das Auto noch heute zurück zu geben. In Jardin de'Ebene angekommen werden wir herzlich begrüßt. Von Roland, dem Inhaber erhalten wir direkt eine Karte von Kapstadt. Dort zeichnet er die wichtigsten Dinge ein und gibt uns gute Tipps. Wir sind mal wieder sehr zufrieden. Obwohl es erst kurz nach 11:00 Uhr ist können wir schon auf unser Zimmer. Die Unterkunft ist klasse auch wenn man sich an ein offenes Bad erst einmal gewöhnen muss. Die Koffer werden ausgepackt, es ist unsere letzte Stadtion. Dann machen wir uns auf zum Signal Hill und schauen über die Stadt. Die Sicht ist nicht ganz so gut, weil unten in der Stadt zwei Züge angezündet wurden und der Qualm über der Stadt liegt. Egal, es hat sich trotzdem gelohnt. Dann geht es wieder runter in die Stadt, das Auto bei Hertz abgeben, was auch schnell erledigt ist. Anschließend gehen wir noch zum Bo Kaap, die bunten Häuser sollte man gesehen haben. Eine Kleinigkeit essen und dann zu Fuß zurück. Es geht immer noch bergauf und bei 23 Grad im Schatten kommen wir ganz schön ins schwitzen. Das Abendessen sparen wir uns, die paar Kekse die wir noch haben müssen ja auch mal weg und leckeren Wein gibt es auch noch.

Jardin de'Ebene 

Jardin de'Ebene 

Blick vom Signal Hill auf den Tafelberg

Blick vom Signal Hill auf das Stadion

Bo Kaap

Montag, 8. Oktober 2018

08.10.2018 Penelope's Guesthouse

Wie immer sind wir relativ früh wach. Ab 8:00 Uhr gibt es Frühstück bei Penelope. Frische Früchte, Joghurt, Marmelade, Honig, Brot, Toast und Eier nach Wunsch, also mal wieder alles was man zum frühstücken so braucht. Der Grundstein für unsere Winetour ist damit schon einmal gelegt. Überpünktlich, kurz vor 9:00 Uhr steht Jo Weber auch schon vor unserer Unterkunft und schon bald geht es los. Unser erstes Ziel ist die historische Innenstadt von Stellenbosch. Hier finden wir kapholländische, georgianische und auch viktorianische Architektur. Wir besuchen das Village Museum. Dort sind typische Häuser aus den Jahren 1709-1850 zu bestaunen. Sie wurden hier originalgetreu möbliert.  Jedes versprüht seinen eigenen Charme. Zu sehen gibt es außerdem eine alte Kirche aus dem Jahr 1722. Anschließend geht es zum Afrikaansdenkmal. Der nächste Halt war das Weingut Spice Route. Außer einer Weinverkostung und einem leckeren Burger zum Mittagessen wurde auch eine Schokoladenverkostung angeboten, die wir dann auch noch mitmachten. Alles sehr lecker. Anschließend ging es nach Franschhoek zum Hugenotten-Denkmal. Die Stadt hat nur ca. 15.000 Einwohner und verfügt über viele, wunderschön angelegten kleinen Restaurants. Ein tolles Fleckchen. Zum Abschluss besuchten wir noch das Weingut Boschendal. Es wurde 1685 als einer der ersten Weingüter im Tal von Franschoek gegründet. Mehr Informationen gibt es hier Wiki/Boschendal. Nach der Weinverkostung, richtig leckeren Wein gab es hier, ging es auch schon bald zurück in unsere Unterkunft. Ein wunderschöner Tag liegt hinter uns. Jetzt noch ein bisschen auf dem Balkon sitzen, ein Glas Wein trinken und morgen heißt es dann schon wieder einpacken und weiterfahren. Unsere letzte Station Kapstadt steht auf dem Programm.

Afrikaansdenkmal.

Spice Route

Weingut Boschendal

Hugenotten-Denkmal

Museum Stellenbosch

Franschhoek





Sonntag, 7. Oktober 2018

07.10.2018 von De Kelders nach Stellenbosch

Wir peilen die vorletzte Station unserer Reise an. Frühstück gibt es um 8:00 Uhr mit ein paar Tipps von Gina für die heutige Route nach Stellenbosch. Kurz nach 9.00 Uhr geht es los. Unsere erste Station ist Betty's Bay. Hier gibt es die Südafrikanischen Pinguine zu sehen. Weiter geht es Richtung Gordon's Bay und dann weiter in Richtung Grabouw über Franschhoek nach Stellenbosch. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Hohe Berge, blühende Wiesen, schroffe Felswände, Obst- und Weinplantagen, alles das gibt es hier zu sehen. Die Route lohnt sich auf jeden Fall. Unser zweiter Stopp ist das Weingut Vergenoegd Wine Estate, hier wollten wir unbedingt die Entenparade erleben. War echt witzig. Eine Weinprobe durfte auch nicht fehlen. Sehr lecker! Anschließend erst einmal zu unserer Unterkunft Penelopesguesthouse gefahren. Die Koffer auf das Zimmer gebracht und erst einmal abkühlen, denn heute sind mal wieder 32 Grad. Zum Abendessen geht es zum Fat-butcher,das Filetsteak war echt lecker, das Gemüse like American (mal kurz im Wasser und steinhart). Wir sind von gestern einfach zu verwöhnt. Jetzt sind wir schon wieder bei Penelope und morgen früh um 9:00 Uhr beginnen wir dann unsere geführte Tour durch die Winelands. Wir freuen uns schon darauf.

Betty's Bay

Betty's Bay




Entenparade

06.10.2018 Haus Giotto Gästehaus

Heute morgen wachen wir später auf, ist auch kein Problem, Frühstück gibt es zwischen 8:00 und 9:00 Uhr.  Auch hier wird wieder gemeinsam gefrühstückt. Alle Gäste, außer uns noch 5 weitere, kommen aus Deutschland und so sind wir eine nette Runde. Das Frühstück war super, es gab Eier nach Wunsch, Toast, Brot, Wurst, Käse, Orangensaft, Früchte, Joghurt, Müsli  eigentlich alles was ein gutes Frühstück so ausmacht. Das war schon mal ein toller Einstieg in den Tag. Natürlich kamen wir auch mit unseren Gastgebern ins Gespräch, die uns dann einige Empfehlungen für den heutigen Tag gaben. Den Danger Point Leuchtturm haben wir zuerst besucht, leider konnte man ihn nur von weitem anschauen, da die Zufahrt am Wochenende gesperrt ist. Dann noch ein Besuch in der Pinguin Auffangstation und weiter fahren wir an der Küste ohne spezielles Ziel. Zum Schluss wieder Whalewatching in De Kellers. Unglaublich was da los ist. Von den Hängen am Meer kann man die Wale beobachten. Heute sind sie aktiver, springen aus dem Wasser und zeigen ihre Flossen. Man weiß garnicht wo man hinschauen soll. Eine tolle Aussicht hat man auch vom Coffee of the Rocks, wo wir ein Getränk und eine Snack zu uns nahmen. Für das Abendessen sind wir im Kloeks-Home angemeldet. Ein super Restaurant wie sich herausstellte. Hier gibt es nur 10 Tische, Wein muss man selbst mitbringen, da keine Lizenz zum Alkoholausschank vorliegt. Wir haben Springbock Carpaccio ausgewählt, Andreas hatte ein Steak und ich Prawns, die sowas von lecker waren. Auch der Nachtisch war Spitzenklasse. Das Beste was wir bisher in Südafrika gegessen haben. Zu Fuß geht es nach Hause und dann auch schon bald schlafen. Morgen geht es weiter nach Stellenbosch.




05.10.2018 von Outshoorn nach De Kelders

Heute müssen wir abreisen, aber vorher geht es noch einmal nach Lategansvlei, denn heute sind die Frauen dort, die die Herzen nähen. Wir kaufen erneut ein paar Herzen und lassen eine kleine Spende dort. Die Frau singen für uns und wir sind tief gerührt und haben fast Tränen in den Augen. Dann geht es aber wirklich los, denn eine lange Strecke liegt vor uns. Erst einmal über die Schotterpiste zurück zur Straße. Die R62 führte uns über Ladysmith nach Barrydale und dann weiter über eine Schotterpiste nach Malgas, wo wir die einzige von Muskelkraft  betriebene Fähre Südafrikas benutzen, um über den Bree River überzusetzen. Zwei Schwarzafrikaner schafften uns für 58 Rand = ca. 3,50 Euro zusammen mit zwei weiteren Fahrzeugen über den Fluss. Ein einmaliges Erlebnis. Dann wieder gut 50 Km Piste bis Bredasdorp und dann weiter über Gansbaai nach De Kellers, zum Haus Giotto, unserer nächsten Unterkunft. Gegen 16:30 Uhr kamen wir an. Der Herr des Hauses empfing uns, zeigte uns unser Zimmer, The Bokmarierie und empfahl uns noch vor dem Auspacken Richtung Meer zu gehen, da dort seit Tagen die Wale in der Bucht wären. Dem war tatsächlich
so, auch wenn wir keine Schwanzflossen aus dem Wasser herauswinken gesehen haben. Einer sprang in der Ferne aus dem Wasser, aber wir hatten keine Change, das auf dem Foto festzuhalten. Nach einer guten halben Stunden sind wir dann zurück zum Gästehaus, um uns ein wenig einzurichten. Für heute Abend bekamen wir dann spontan eine Reservierung in Rosemary's Restaurant in Gansbaai, wo wir vorzüglich gespeist haben. Ich bekam als Vorspeise eine Fischsuppe, als Hauptspeise den Catch of de Day, Hake, was eine Art Kabeljau ist, für Andreas gab es Springbock Carpaccio und  Kudu-Curry, für mich einen leckern Chardonnay, den besten bisher auf dieser Reise. Das ganze kostete dann inclusive 3 Cola, 3 Gläser Wein und einem Espresso etwa 44 Euro. Um 22:00 Uhr waren wir wieder zu Hause und auch ziemlich müde. So ging es bald auch schon ins Bett. Mal sehen was der Tag morgen so bringt.


Samstag, 6. Oktober 2018

04.10.2018 Carmens Farmgästehaus Straussennest

Heute ist mal wieder frühes aufstehen angesagt. Wir haben in der Buffelsdrift Lodge eine Erdmännchen Tour gebucht. Steffi, Sina und Jule fahren hinter uns her. Um 7:00 Uhr sollen wir da sein, die Anreise dauert ungefähr 45 Minuten. Dort angekommen gibt es erst einmal einen Kaffee und schon bald geht es los. Wir sehen wirklich sehr viele Erdmännchen die nach und nach aus ihren Erdlöchern kommen und sich in der Sonne zeigen. Ein tolles Schauspiel. Nach einer Stunde ist alles vorbei und nach einem kurzem Frühstück im Wimpy, wo man auch Wlan hat sind wir zurück auf der Straußenfarm. Hier gibt es nette Gespräche mit Marion und Martin, die so wie wir Gäste der Straußenfarm sind. Noch eine kurze Auszeit und schon bald geht es in Richtung Sportplatz, wo heute ein Spiel stattfinden soll. Dieses mal sind wir alle die Zuschauer, die hier auf der Tribühne sitzen können. Es ist übrigens einer der besten Rasenplätze, die man jemals gesehen hat. Dafür sorgt Dario, der viele Sponsoren aus Deutschland angeheuert hat und den Jungs hier die Möglichkeit bietet sich ordentlich auszutoben. Er geht voll uns ganz in seinem Projekt auf und hat seine Jungs fest im Griff.  Hut ab vor der Leistung. Seine Jungs gewinnen dann auch das Spiel 9:0. Zurück auf der Straußenfarm sitzen wir wieder in gemütlicher Runde beim Abendessen, wieder Sraußenfilet, was uns sehr entgegenkommt. Die Zeit vergeht schnell und so geht es auch schon bald ins Bett. Morgen müssen wir abreisen, eigentlich schade. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.


03.10.2018 Carmens Farmgästehaus Straussennest

Unser heutiges Ziel ist die Straußenfarm von Carmen und Dario in Outshoorn bzw. Lategansvlei. Wir fahren über die N2, die in unmittelbarer Nähe an der Gardenroute liegt. In Knysna machen wir einen kurzen Stopp und schauen uns die Waterfront an, ziemlich touristisch, das brauchen wir eigentlich nicht. Weiter geht es. An der linken Seite liegt das Meer und rechts sehen wir die Berge. Eine tolle Landschaft. Überall am Straßenrand blühen pinkfarbene und gelbe Blumen. Die Berge sind zunächst mit grün bewachsen und werden dann immer schroffer. Wir halten noch einmal an, um auf das Meer zu schauen und ein Foto der alten Eisenbahnbrücke zu machen. In Outshoorn angekommen bewundern wir erst einmal die vielen rot blühenden Zylinderbäume. Am Museum biegen wir links ab. Ein Hinweisschild leitet uns nach rechts in Richtung Lategansvlei. Unterwegs sammeln wir noch einen Fußballspieler ein. Er will zum Fußballplatz, der von Dario unserem Gastgeber mit Hilfe von vielen Sponsoren aus Deutschland errichtet wurde. Nach 14 KM müssen wir rechts abbiegen und lassen den Jungen raus denn der Fußballplatz ist genau hier. Wir fahren noch einige km und kommen dann auch endlich an unser Ziel. Von Carmen und Dario werden wir sehr herzlich empfangen, es ist gleich so, als würde man sich schon jahrelang kennen. Toll hier, am Ende der Welt. Nach einem Begrüßungsgetränk beziehen wir auch schnell unser Rodovell. Hier ist es herrlich ruhig. Wir genießen wieder einmal die Natur um uns herum und die Stille. Dann sitzen wir noch auf der Terrasse und schauen den gelb leuchtenden Webervögeln beim Nestbau zu. Was für eine Schau. Schon bald geht es zur Fütterung der Strauße. Wir bekommen eine genaue Anweisung von Dario, wie wir den Eimer zu halten haben. Schmuck darf dabei nicht getragen werden, denn die Strauße lieben alles was glänzt. Mit von der Party sind noch Steffi und deren Mädels Jule und Sina. Wir haben Riesenspaß und halten das ganze in Fotos und Videos fest. Noch ein Abstecher zum Fußballstation, wo inzwischen einige Jungs Fußball spielen. Andreas, Jule und Sina spielen mit und auch Martin, ein weiterer Gast der Gästefarm. Sie werden natürlich von den Jungs geschlagen. Schon bald gibt es Abendessen und so wie es auf einer Straußenfarm nun mal ist, gibt es Straußfilet, das von Dario auf dem Grill gegart wird, dazu Pommes und Salat - saulecker! Zum Abschluss des Abends fahren wir noch zum Lategansviel Opleidings Sentrum, einem Projekt was von Lara betreut wird. Hier nähen die schwarzen Frauen Herzen, die inzwischen um die Welt gehen. Wer mehr über dieses Projekt wissen will kann  hier weitere Informationen erhalten. Natürlich kaufen wir alle einige Herzchen, auch wenn nicht alle perfekt genäht sind, es steckt eine Geschichte dahinter und die ist perfekt! Man kann die Leute nur bewundern, die solche Projekte in Angriff nehmen.


Dienstag, 2. Oktober 2018

02.10.2018 Singing Kettle Beach Lodge

Heute fallen unsere Unternehmungen ins Wasser. Erstens, weil mein  Fuß geschont werden muss und zweites, weil die Wettervorhersage nichts gutes verheißt. Heute soll es zum Ersten Mal Regen geben. So genießen wir einfach das rauschen des Meeres und der sich ständig ändernde Himmel, der mal zugezogen, dann wieder mit Wolken durchzogen, aber auch mal sonnig ist. Echtes Aprilwetter.
Zwischendurch haben wir auch einige Delphine hier gesehen. Weil es dann heute keine neues Fotos gibt zeige ich einfach mal unsere Unterkunft, die direkt am Meer liegt und uns aus dem Bett heraus direkten Meerblick liefert. Ausser dem sehr schönen Raum mit einer kleinen Küche, mit Kaffee-Maschine und Mikrowelle gibt es auch noch einen sehr schönen, gemütlichen Gemeinschaftsraum. Außerdem noch einen großen Balkon auf dem man andere Gäste treffen kann. Frühstück wird hier nicht angeboten. Es steht aber ein großer Obstteller mit Bananen, Mandarinen, Weintrauben, Äpfeln und Mango, sowie Joghurt, Müsli und Milch zur Verfügung. Unter uns liegt direkt das Restaurant Enrico in dem man sehr gut essen kann. Heute Abend geht es wieder dort hin. Ich freue mich schon darauf. Bis dahin werde ich weiterhin meinen Fuß schonen und hoffe, dass ich morgen wieder einigermaßen einsatzbereit bin.


Meerblick heute Morgen

Unser Bad

Unser Zimmer

Unser Zimmer

Unser Zimmer
Unser Balkon


Gemeinschaftsraum

Gemeinschaftsraum

Gemeinschaftsterasse

Gemeinschaftsterasse