Sonntag, 30. September 2018

30.09.2018 von Johannesburg nach Plettenberg Bay









Heute sind wir schon vor unserem Wecker wach und so sind wir zeitig zum einchecken am Flughafen. Noch ein kurzes Frühstück und schon bald geht es los mit ComAir nach Port Elizabeth. Überpünktlich geht es los und auch die Flugzeit ist kürzer als angegeben. So landen wir bereits um 9:30 in Port Elizabeth. Die Koffer sind schnell da, nur bei Hertz dauert es etwas länger da sich nur eine Mitarbeiterin um die Kunden kümmert. Zum Glück haben wir Zeit und gegen 11:00 Uhr können wir starten. Ich wollte noch zu einem Leuchtturm und gebe also "Lighthouse" in unser Navi ein. Tja und das ist völlig falsch, wir landen also an einer Kirche die sich "Ligthhouse" nennt. Wir starten einen neuen Versuch und finden tatsächlich diesen wunderschönen Platz. Ein paar Fotos und dann geht es weiter nach Plettenberg Bay. Wir fahren über die N2, eine Autobahn die ausserhalb der Stadt einspurig wird. Linkes und rechts der Straße blühen gelbe Felder und Sträucher und das satte grün der Bäume stellt einen tollen Kontrast dar. Der Frühling ist angekommen in Südafrika. Um 15.30 Uhr erreichen wir unser neues Domizil. Wir sind total begeistert. Unsere Unterkunft für die nächsten drei Nächte liegt direkt am Strand. Heute haben wir unglaubliches Glück mit dem Wetter. Die Sonne scheint und die Temperaturen steigen auf 27 Grad, hier am Meer sehr angenehm. So genießen wir einfach die Meeresfrische.
Zum Essen geht es nach Enrico, ein italienisches Restaurant was unter uns im Haus angesiedelt ist. Wir genießen hier ein richtig gutes Essen und natürlich auch den südafrikanischen Merlot.
Hatte ich schon erwähnt, dass es uns richtig gut geht?










Samstag, 29. September 2018

29.09.2018 von Masodini nach Johannesburg

Heute können wir ausschlafen, denn außer der Fahrt nach Johannesburg steht nichts auf dem Programm. Wir werden allerdings schon um 6:15 Uhr wach, aber das ist egal, da waren wir eben ausgeschlafen. Erst mal duschen und dann die Koffer packen bevor es zum Frühstück geht. Das können wir in aller Ruhe alleine genießen. Alle anderen sind auf dem Gamedrive und stoßen erst später dazu. Schon bald heißt es Abschied nehmen von Thorsten aus Essen der seit 2 Tagen hier ist, und von Jordan aus Irland mit seiner philippinischen Frau die sich selbst "The fake Irland" nennt. Mit den beiden waren wir fast die ganze Reise in der Masodini Game Lodge zusammen, unglaublich nette Menschen. Dann müssen wir uns auch von Sabine verabschieden. Genau wie wir bedauert sie, dass wir nun abreisen, hatte sie sich doch schon an uns und Gisbert gewöhnt. Dann noch ein letztes Foto und wir fahren los. Schnell weg hier sonst kommen uns noch die Tränen. Es war unbeschreiblich schön hier, die Größe der Lodge mit Schlafgelegenheiten für nur maximal 12 Personen. Narla, die Hündin die zwar ab und an die Tiere am Wasserloch verscheuchte, aber trotzdem sehr liebenswert war. Die unglaubliche Ruhe die man dort genießen konnte und auch die gemeinsamen Abendessen mit allen Gästen in gemütlicher Runde werden mir sicherlich fehlen. Dieses wunderbare Plätzen auf der Erde kann ich einfach nur weiterempfehlen.
Die Fahrt nach Johannesburg brachte keinen nennenswerte Ereignisse. Kurz nach 15.00 Uhr trafen wir dort ein. Dank der guten Beschriftung am Flughafen kamen wir auch genau an dem Terminal an, wo wie unseren Mietwagen abgeben mussten. Alles ging sehr schnell und so konnten wir bald auch im Hotel einchecken. Noch ein bisschen am Pool sitzen und die Sonne genießen, einen Happen essen und dann ist schon bald Schlafenszeit. Tschüss bis morgen, in einer anderen Welt.




Freitag, 28. September 2018

28.09.2018 Masodini Game Lodge

Letzter Tag im Paradies. Wir schauen zurück auf 5 Tage in der Masodini Lodge, einer Inhaberin die uns einen wunderbaren Einstieg in das Land Südafrika ermöglicht hat. Es war unfassbar schön, diese Unterkunft kann man einfach nur weiter empfehlen. Die Ruhe und Entspannung, viele Tiersichtungen in Balule und dem Kruger Nationalpark werden uns diesen Urlaub so schnell nicht vergessen lassen.
Heute noch einmal zwei Game Drives und am Abend Entspannung pur mit weiteren Gästen bei einem gemeinsamen Abendessen. Wir werden dieses schöne Fleckchen auf der Erde sehr vermissen.
Ich sitze hier gerade, während vor mir am Wasserloch die Elefanten trinken. Was für ein Abschied.
Ich glaube ich will hier jetzt gerade nicht weg. Aber morgen geht es weiter, ein anderer Ort, eine andere Welt aber immer noch Südafrika.

Sonnenaufgang

Hippos beim morgendlichen Gamedrive 

Elefantenbesuch beim Wasserloch von Masodini


27.09.2018 Masodini Private Game Lodge Kruger Nationalpark






Weil es uns im Kruger Nationalpark so gut gefallen hat, sind wir noch einmal, diesmal als
Selbstfahrer dort hingefahren. So konnten wir hier völlig auf eigene Faust unsere Tierbeobachtungen durchführen. Um 5:30 Uhr fuhren wir los. Man benötigt von der Masodini Lodge etwas mehr als eine Stunde um in den Park zu kommen. Kurz anmelden und das Eintrittsgeld gezahlt und schon konnte es kurz nach 7:00 Uhr los gehen. Wir fuhren über das Orpen Gate nach Satara und später noch bis N'wanetsi, wo es einen wunderbaren Picknickplatz gab, den wir bereits von unserer ersten Tour her kannten. Direkt am Eingang begrüßten uns am Wasserloch direkt mal einige Zebras und Giraffen. Elefanten, Kudus und Impalas saßen links und rechts von der Straße. Heute war es ziemlich diesig, nicht ganz so heiß (32 Grad) aber die Lichtverhältnisse waren nicht so toll.  Kurz vor Satara sahen wir eine große Ansammlung von Autos. Also versuchten auch wir dort anzuhalten. Aber selbst in der dritten Reihe hatten wir keine Chance auf eine Sichtung. So blieben wir einfach stehen und wartetet ab, bis plötzlich ein Löwe die Straße überquerte und direkt in unsere Richtung kam. Wir konnten es kaum fassen, wieder ein Löwentag und dann noch das Glück, dass es direkt vor uns passierte. Weitere Löwen folgten. Was für die Schauspiel. Schon kurz danach verließen wir die Stelle, da inzwischen so viele Fahrzeuge dort kreuzten, dass man ohnehin nicht mehr viel sehen konnte. Also weiter des Weges und schon nach wenigen Kilometern war wieder eine Autoansammlung anzutreffen. Dieses Mal lagen die Löwen im Gras und vernichteten die gemachte Beute. Über ihnen kreisten sehr viele Geier. Auch hier war irgendwann soviel Autoaufkommen, dass wir auch diesen Ort verliessen. Aber schon kurze Zeit später sahen wir 6 Löwen von rechts kommend die Straße überqueren, was für ein Highlight. Bei dem ganzen Löwenaufkomen vergießt man fast, dass auch noch andere schöne Tiere hier zu sehen waren. Eine Giraffe stand mit Nachwuchs direkt am Straßenrand. Die Elefanten spielten in einem Flussbett mit dem Sand. Ein herrliches Schauspiel. Gegen 16:00 Uhr verließen wir den Park mit einer Menge Erlebnisse und vielen schönen Fotos im Gepäck.



Begrüßung am Eingang des Kruger Parks
Löwin überquert die Straße




























Mittwoch, 26. September 2018

26.09.2018 Masodini Private Game Lodge

Heute morgen um 5.30 Uhr treffen wir Leeann, unser Guide für den Game Drive. Als erstes sehen wir ein Spitzmaulnashorn, das gerade frisst und dabei unglaubliche Geräusche macht. Nashörner sind vegetarier und so knacken die Bäume und Sträucher die zerlegt werden.

Spitzmaulnashorn







Zu unserer großen Überraschung findet Leeann auch noch einen Löwen und eine Löwin. In bestem Licht rekeln die beiden sich vor uns in einer Entfernung von nicht mal drei Metern. Was für ein schöner Tagesbeginn. Hippos, Giraffen und die üblichen Verdächtigen sind natürlich auch wieder dabei.






25.09.2018 Masodini Private Game Lodge, Kruger Nationalpark

Heute morgen um 6:00 Uhr sind wir mit Vincent verabredet, den wir als Guide über die Masodini Lodge gebucht haben. Er bringt uns in einstündiger Fahrt zum Kruger Nationalpark. Die Einfahrt klappt ohne irgendwelche Wartezeiten und schon stehen die ersten Sichtungen an. Die üblichen Tiere wie Impalas, Elefanten, Giraffen, Gnus, Kudus Steinböcke säumen links und rechts die Straße. Heute würden wir aber gerne mal Löwen sehen. Vincent hat über eine What`s up Gruppe Kontakt zu anderen Ranchern und so tauscht man sich aus und schnell fährt er uns zu einer Stelle an dem ein Löwe liegt der es sich bequem gemacht hat. Wir sind happy, nichtsahnend, dass es mit der Löwensichtung weiter geht. An einem Wasserloch, auf dem Damm haben sich 1 Löwe und zwei Löwinnen platziert sind. Wir können noch unsere Fotos machen und schon kurze Zeit danach verschwinden die drei unter einem Baum. Bei 38 Grad möchten sie doch lieber im Schatten liegen.
Als Krönung der Löwensichtungen kommen wir noch an eine Stelle wo sich 8 Löwinnen unter einem Baum gelegt haben. Die Sonne hat es in sich und auch diese Löwinnen suchen hier den Schatten.
Natürlich sind das nicht die einzigen Tiere die wir  gesehen haben. Auch ein Hippo, Krokodile, viele unterschiedliche Vögel, ein Breitmaulnashorn, Zebras und Paviane zählen zu unseren Sichtungen. Der Kruger Nationalpark ist mit sehr vielen Bäumen versehen. Die Flußbetten umsäumen satt grüne Bäume. An manchen Stellen gibt es Wasserlöcher, aber die Tiere sind hier überall zu finden. Zum Frühstück halten wir an einer Stelle, wo offensichtlich eine große Anzahl von Tokos ihr zu Hause gefunden haben. Zum Mittagessen gibt es heute sehr leckeren Salat und frisch gebackenes Brot. Das reicht auch in der Hitze. Wenn man aus dem klimatisiertem Auto aussteigt hat man das Gefühl es öffnet sich eine heisse Schleuse wie in einem Kaufhaus. Hot, Hot Hot!
Zur Mittagszeit suchen die Tiere alle eine schattiges Plätzchen. Viele liegen einfach unter den Bäumen und bewegen sich nicht. Der Tag vergeht wie im Flug und am Ausgang steht zum Abschied noch eine Herde Büffel bereit, die im Zeitlupentempo die Straße überqueren. Was für eine erlebnisreicher Tag. Besser kann es wirklich nicht sein.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit fahren wir zurück nach Masodini und werden wie immer von Sabine empfangen, die Tücher bereit hält für die erste Erfrischung.  Mit im Gepäck haben wir viele, viele Fotos und den Eindruck einen der besten Tage im Kruger Nationalpark erwischt zu haben.

Paviane auf dem Baum

Meine Freunde, die Elefanten.

Löwensichtung Nr. 2 am Rande eines Wasserloches

Löwensichtung Nr. 3

Giraffe

Büffelherde am Ausgang des Kruger Nationalparks

Montag, 24. September 2018

24.09.2018 Masodini Private Game Lodge

Heute morgen müssen wir um 5.30 Uhr fertig sein, denn dann beginnt unser erster Gamedrive.
Wir sind nur zu viert und können daher tolle Plätze einnehmen. Es sind immer dreier Bänke, wer da in der Mitte sitzt hat das nachsehen. Dieses Problem stellt sich für uns aber nicht. Wir bekommen viel zu sehen. Verschiedene Antilopenarten, Giraffen, Zebras und sogar einen Büffel der zu den Big five  zählt. Das schönste Erlebnis ist allerdings das herumtollen der Elefanten. Besonders die kleinen Gesellen haben es uns angetan. Es ist unbeschreiblich, dass muss man einfach selbst erlebt haben.
Noch ein kleiner Stopp auf einem Berg, wo es Kaffee gibt und schon geht es weiter.
Nach ca. 3 Stunden sind wir zurück in der Masodini Game Lodge, wo ein leckeres Frühstück auf uns wartet. Da wir heute Nacht nicht so besonders gut geschlafen haben, das Bett ist einfach zu kurz und zu schmal, bietet Sabine uns eine andere Lodge an. So ziehen wir kurzerhand um und fühlen uns hier sehr wohl. Große Panoramafenster mit Blick auf die Umgebung. Jetzt fehlen nur noch die Tiere. :-)
Das Balule Reservat, in dem wir uns befinden grenzt in unmittelbarer Nähe an den Kruger Nationalpark. Es gibt keine Zäune, sondern nur die, die die jeweilige Lodge abgrenzt. Alles andere ist offen und so können auch hier alle Tiere gesichtet werden, die im Kruger Nationalpark zu finden sind. Der große Unterschied ist der, dass der Rancher hier mit uns auf den Gamendrives quer Feld fahren kann und wir somit näher an die Tiere kommen. Im Kruger Nationalpark gibt es dafür festgelegte Straßen. Morgen werden wir sehen, wo der Unterschied liegt. Wir werden eine geführte Tour in den Kruger Nationalpark unternehmen.

Leider kann ich zur Zeit keine weiteren Fotos laden, das Internet ist einfach zu langsam.

Elefanten

Büffel




Sonntag, 23. September 2018

23.09.2018 Masodini Private Game Lodge


Heute heisst es Abschied nehmen und zur nächsten Unterkunft zu fahren. In knapp 1,5 Stunden sind wir auch schon da und werden von Sabine herzlich empfangen. Sie zeigt uns die Anlage, Bar und Frühstücksraum inclusive und schon fühlen wir uns wie zu Hause. Getränke kann man sich selbst nehmen und in eine Strichliste eintragen. Mittags um zwei gibt es ein leichtes Mittagessen und das Abendessen wird gemeinsam um ca. 19:30 Uhr eingenommen.
Heute gibt es für uns keinen Gamedrive mehr, dafür morgen einen vormittags und einen abends.
Heute ist einfach relaxen angesagt. So sitzen wir jetzt hier auf der Terrasse mit Aussicht auf das Wasserloch, dass natürlich in der Mittagszeit keinen spektakulären Tiere bietet. Die liegen jetzt lieber irgendwo faul rum. Kann ich gut verstehen. Wir haben 38 Grad und es ist wahnsinnig schwül.
Nur einen Wasserbock und zwei Toko bekamen wir zu Gesicht.
Morgen gibt es  sicher mehr zu sehen.

Unser Zimmer

Terrasse und Bar mit Blick auf das Wasserloch

kleiner, aber leckerer Snack zur Mittagszeit

die Rezeption
Wasserbock am Wasserloch

Unser Plantschbecken

Rotschnabeltoko

Gelbschnabeltoko